Heilender Hühner-Gemüse-Eintopf mit Knochenbrühe & Kurkuma
Darmreparierend · Glutenfrei · Milchfrei · Kollagenreich
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⏱ Vorbereitung 15 Min.
🔥 Kochzeit 65 Min.
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👥 Portionen 1–2 Portionen
📊 Schwierigkeitsgrad Mittel
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🍽️ Ernährungsweise Omnivor
🍴 Kategorie Eintopf
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🌡️ Serviertemperatur Warmspeise
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⚡ Kalorien pro Portion ca. 420 kcal
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🦠 Besonders geeignet bei Leaky Gut
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Zutaten
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Nährwerte (pro Portion)
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Zubereitung
| 1. | Kokosöl in einem schweren Topf (Gusseisen ideal) bei mittlerer Hitze erhitzen. |
| 2. | Hähnchenschenkel von allen Seiten goldbraun anbraten (je 3–4 Minuten pro Seite). Herausnehmen. |
| 3. | Zwiebel im gleichen Topf 4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Pfeffer einrühren und 1 Minute rösten. |
| 4. | Karotten, Pastinaken und Fenchel dazugeben, 3 Minuten mitrösten. |
| 5. | Hähnchenschenkel zurücklegen. Knochenbrühe aufgießen bis alles knapp bedeckt ist. Aufkochen, dann Hitze auf kleinste Stufe reduzieren. Zugedeckt 35–40 Minuten langsam köcheln lassen. |
| 6. | Zucchini dazugeben und weitere 10 Minuten garen. |
| 7. | Hähnchen herausnehmen, Fleisch von den Knochen lösen und zupfen. Fleisch zurück in den Topf. |
| 8. | Zitronensaft einrühren, abschmecken. Mit frischem Koriander garnieren und servieren. |
Therapeutischer Nutzen bei Leaky Gut
| 🍗 | Hähnchen mit Knochen gibt beim Köcheln Kollagen, Gelatine und Knorpel-Glycosaminoglykane ab. Das langsame Garen extrahiert L-Glutamin, Glycin und Prolin – alle drei essenziell für die Reparatur von Tight Junctions. |
| 🌿 | Fenchel enthält Anethole und Inulin (Präbiotikum), das Bifidobacterium füttert. Er wirkt zudem antispasmodisch und beruhigt einen gereizten Darm. |
| 🥕 | Pastinaken liefern lösliche Ballaststoffe (Pektin und Inulin) sowie Vitamin C. Zusammen mit Kurkuma, Pfeffer, Ingwer und Knoblauch entsteht ein synergistisches Anti-Entzündungspaket, das IL-6 und TNF-α messbar reduziert. |
| 🍋 | Zitronensaft am Ende verbessert die Bioverfügbarkeit von Mineralien aus der Brühe (Vitamin C + Eisen) und unterstützt die Kollagensynthese im Darmgewebe. |
Tipps & Variationen
Das Fleisch zupfen macht es besonders leicht verdaulich – ideal in der Aufbauphase nach Darmbeschwerden. Einen Gusseisentopf verwenden: er hält die Hitze gleichmäßig und schont die Nährstoffe. Den Eintopf auf Vorrat kochen – er schmeckt am zweiten Tag noch besser. Für ein stärkeres präbiotisches Profil einen halben Topinambur mitgaren.


